n8n Kosten: kurz gesagt kannst du n8n komplett kostenlos selbst hosten, in der Cloud zahlst du je nach Plan zwischen 20 und 667 Euro im Monat. Ich baue mit n8n Automationen für Kunden und für mein eigenes Unternehmen und zeige dir hier, was n8n 2026 wirklich kostet, in der Cloud und im Self-Hosting.
n8n Kosten im Überblick
Es gibt zwei Wege. Entweder du zahlst n8n für das Cloud-Hosting, dann bewegst du dich laut n8n.io/pricing (Stand 15.09.2026) zwischen 20 und 667 Euro im Monat bei jährlicher Abrechnung, je nach Plan. Oder du hostest n8n selbst auf einem eigenen Server, dann ist die Software als Community Edition kostenlos, die Kosten stecken dann in deiner Infrastruktur und deiner Zeit.
Die Cloud-Pläne von n8n
n8n bietet auf n8n.io/pricing (Stand 15.09.2026, Preise bei jährlicher Abrechnung) vier Cloud-Pläne an:
- Starter: 20 Euro im Monat, 2.500 Workflow-Ausführungen pro Monat mit unbegrenzten Schritten. Gedacht für den Einstieg.
- Pro: 50 Euro im Monat, 10.000 Workflow-Ausführungen pro Monat. Laut n8n für Einzelpersonen und kleine Teams, die Workflows produktiv einsetzen.
- Business: 667 Euro im Monat, 40.000 Workflow-Ausführungen pro Monat. Laut n8n für Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden, die mehr Zusammenarbeit und Skalierung brauchen.
- Enterprise: individuelles Angebot auf Anfrage, mit eigenem Ausführungslimit.
Bei monatlicher statt jährlicher Zahlung sind die Pläne teurer, jährlich sparst du laut n8n 17 Prozent. Für Starter und Pro bietet n8n eine kostenlose Testphase ohne Kreditkarte an. Was eine Workflow-Ausführung genau ist: Jeder komplette Durchlauf eines Workflows zählt als eine Ausführung, unabhängig davon, wie viele Schritte er intern hat. Ein Workflow, der jede Nacht 50 Rechnungen einliest und verbucht, erzeugt also nur eine Ausführung pro Nacht, nicht 50. Bei einem Chatbot, der auf jede einzelne Kundenanfrage reagiert, zählt dagegen jede Anfrage einzeln. Bevor du einen Plan wählst, lohnt es sich, kurz durchzurechnen, wie oft deine geplanten Workflows im Monat tatsächlich laufen.
Self-Hosting: was kostenlos ist und was trotzdem kostet
Die Software selbst kostet im Self-Hosting nichts. Laut der n8n-Dokumentation läuft n8n ohne Lizenzschlüssel automatisch als freie Community Edition. Installieren lässt sich n8n laut Dokumentation zum Beispiel mit Docker Compose oder mit einem Ein-Zeilen-Setup, das Docker auf Linux oder macOS voraussetzt. Die Installation über npm ist laut Dokumentation ab n8n 3.0 veraltet.
Die Community Edition hat gegenüber den bezahlten Editionen ein paar Lücken: Es fehlen SSO über SAML oder LDAP, Umgebungen, Projekte, Git-basierte Versionskontrolle, externe Secrets, externer Speicher für Binärdaten, Log-Streaming und der Multi-Main-Modus für Hochverfügbarkeit. Für die meisten kleinen Teams sind das keine Dealbreaker, für Unternehmen mit mehreren Entwicklern oder strengen Compliance-Vorgaben schon. Wenn bei dir zum Beispiel mehrere Personen an denselben Workflows arbeiten und du nachvollziehen willst, wer wann was geändert hat, merkst du das Fehlen der Git-Versionskontrolle irgendwann deutlich.
Kostenlos ist also nur die Software selbst. Was trotzdem an Kosten anfällt:
- Server: Für den Betrieb brauchst du einen eigenen Server. Was der kostet, hängt von Anbieter und Leistung ab.
- Wartung: Sicherheitslücken schließen und den Server am Laufen halten kostet laufend Zeit.
- Updates: n8n entwickelt sich schnell weiter, ohne regelmäßige Updates verpasst du neue Nodes und Sicherheits-Patches.
- Backups: Ohne eigenes Backup-Konzept sind deine Workflows und Zugangsdaten im Ernstfall weg.
- Deine Zeit: Der größte Kostenfaktor ist meistens nicht der Server, sondern die Stunden, die du oder jemand aus deinem Team ins Aufsetzen und Betreuen steckst.
DSGVO: kurzer Hinweis
Ob n8n für dein Unternehmen DSGVO-konform einsetzbar ist, hängt stark davon ab, wo und wie du es hostest. Das Thema hab ich ausführlich in einem eigenen Artikel behandelt: n8n DSGVO-konform nutzen: der Realitäts-Check.
Wann Cloud, wann Self-Hosting passt
Eine kurze Entscheidungshilfe aus meiner Praxis:
- Cloud passt, wenn du schnell starten willst, keinen eigenen Server betreiben möchtest und mit planbaren monatlichen Kosten arbeiten willst.
- Self-Hosting passt, wenn du schon einen Server oder VPS betreibst, wenn Daten aus Datenschutzgründen dein eigenes Netzwerk nicht verlassen sollen, oder wenn du absehbar viele Workflow-Ausführungen brauchst und die Cloud-Pläne dafür zu teuer würden.
- Self-Hosting passt eher nicht, wenn niemand in deinem Unternehmen Zeit oder Know-how für Server-Wartung hat. Dann kostet dich die vermeintlich kostenlose Community Edition am Ende mehr als ein Cloud-Plan.
Wie n8n sich gegen Make und Zapier schlägt, hab ich in einem eigenen Vergleich aufgeschlüsselt: Make vs. n8n vs. Zapier.
Für welches Modell du dich entscheidest, hängt am Ende weniger von der reinen Preisliste ab als davon, wer bei dir die Zeit hat, sich dauerhaft um die Instanz zu kümmern.
Fazit
n8n kostet dich entweder Geld für die Cloud, zwischen 20 und 667 Euro im Monat je nach Plan, oder Zeit und Server-Infrastruktur für das Self-Hosting. Beides kann sich lohnen, die Entscheidung hängt von deinem Team, deinen Daten und deinem Automatisierungsvolumen ab. Die reine Preisliste ist dabei nur der erste Filter, den zweiten Filter bildet die Frage, wie viel Aufwand du realistisch selbst tragen willst.
Unsicher, welches Modell für dich passt oder wie du überhaupt mit n8n starten sollst? Mehr zu meiner n8n-Automatisierung für KMU.
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